Die Feuerbestattung ist nach der Erdbestattung die zweithäufigste Bestattungsform in Deutschland.
Dabei wird der Verstorbene zunächst in einem Sarg im Krematorium eingeäschert. Die Asche wird anschließend in einer Urne aufbewahrt und kann auf unterschiedliche Weise beigesetzt oder verstreut werden.
Möglichkeiten der Beisetzung
Nach der Einäscherung stehen verschiedene Formen der Urnenbeisetzung zur Verfügung:
- Wahlgrab – individuell auswählbare Lage, verlängerbar und oft Platz für mehrere Urnen
- Tiefengrab – platzsparend, mehrere Urnen übereinander
- Reihengrab – vom Friedhof festgelegte Lage, nicht verlängerbar
- Amerikanisches Grab – pflegefreies Reihengrab mit liegender Gedenktafel
- Kolumbarium – Urnenkammern in einer Urnenwand, witterungsgeschützt und pflegefrei
- Aschenverstreuung – auf einer dafür vorgesehenen Fläche oder in ausgewählten Regionen (gesetzliche Regelungen beachten)
Pflege und Ruhefristen
Bei Wahl-, Tiefen- und Reihengräbern ist in der Regel eine Grabpflege über etwa 30 Jahre erforderlich.
Pflegefreie Alternativen sind das amerikanische Grab, das Kolumbarium oder die Aschenverstreuung.
Die Ruhefrist beträgt meist 30 Jahre, kann jedoch je nach Friedhof unterschiedlich sein.
Individuelle Gestaltung
Die Feuerbestattung bietet viele Möglichkeiten zur persönlichen Abschiednahme. Oft findet vor der Einäscherung eine Trauerfeier am Sarg statt, sodass Angehörige den Verstorbenen noch einmal sehen und in einem würdevollen Rahmen Abschied nehmen können. Die Urnenbeisetzung selbst kann ebenfalls feierlich gestaltet werden – ob im kleinen Kreis oder mit größerer Trauergemeinde.
Wir beraten Sie ausführlich zu den verschiedenen Möglichkeiten einer Feuerbestattung, klären alle organisatorischen Schritte und helfen Ihnen, die passende Form des Abschieds zu finden.





